Bike re-build project, part 2

Over the last few days I've ordered a number of components, attached the brakes (I found an almost new set of Shimano XT M785 brakes with cooled brake pads) and mounted the rear derailleur to the frame. Fitting the shifter alongside the XT brakes and guiding the shifter cable through the various housings and then attaching it to the derailleur was an exercise in frustration.

Next week I'm going to take the frame to one of the excellent bike shops in Trier to have two things done:

  1. Get the brake hoses shortened and the brakes bled if necessary. I want the cables shortened and positioned in a way that'll allow me to easily use a handlebar bag.
  2. Have the SRAM DUB bottom bracket fitted. Yup, I can go with the DUB because…

Success Kid Qapla'

The chain line works out perfectly fine with the standard NX Eagle crankset combined with a 6 mm spacer on the drive side and a 4.5 mm spacer on the non-drive side (the bike has a PressFit BB86 bottom bracket shell). I aligned everything to be perfectly straight in gear 7 (with the big 50-tooth sprocket being gear 1).
Note that using the NX Eagle cassette on a 11-speed Shimano free hub requires a 2 mm spacer between the cassette and the spokes, so that might be a contributing factor.

This is particulary great because there is no documentation for this on the web and SRAM states that MTB drivetrains don't work on CX or road frames because the chain lines are not compatible. Apparently that's bogus and considering how much more expensive 1× road cranksets are compared to the excellent NX Eagle cranksets, this opens up a lot of possibilities.

My biggest concern right now is that DHL are going to continue being asses making me wait another week to receive the wheelset I bought. It’s been sitting in their warehouses for the past week and I'm not happy about it. It complicates the entire project.
Another thing that is going to be a bit of a challenge for me is setting up and tuning shifting. I've never had a SRAM shifting setup before and even shortening the chain works differently than on my Shimano setup.

With any luck the bike will be ready next week and I can't wait to ride it and find out if the decision to go 32-tooth for the front chainring allows me to pull the bike trailer up the local hills without collapsing into a sweaty heap of regret once I’m at the top.

Vorschlag für ein “Guter Lobbyismus-Gesetz”

Lobbyismus und Lobbyist+innen leiden in unserer Gesellschaft häufig unter einem schlechten Ruf. Dabei ist Lobbyismus vom Prinzip her eine sinnvolle Form des Ausdrucks politischen Willens von Interessengruppen, insbesondere von Unternehmen.

Die Problematik

Die negative Konnotation des Wortes und der Praxis ist hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass Lobbyismus in seiner derzeitigen Ausprägung ausgesprochen ineffektiv ist.

Ineffektiv für den Staat und die Bürger, da Lobbyismus häufig im verborgenen und in moralischen Grauzonen stattfindet, teilweise sogar an den Grenzen der Legalität. Der Mangel an Transparenz zerstört das Vertrauen in die in Deutschland herrschende demokratische Grundordnung und vor allem in den sehr wichtigen Lobbyismus.

Ineffektiv und geschäftsschädigend für die Unternehmen und Interessengruppen, da durch amateurhaften, und marktfeindlichen Lobbyismus bei den Bürgern und Kunden ein negatives Image generiert wird. Ein Image von undemokratischen Akteuren, die nicht Willens sind sich in einer sozialen Marktwirtschaft einzubringen. Dies kann, wie die Marktforschung anschaulich zeigt, im Falle von Unternehmen dazu führen, dass (potentielle) Kunden eine negative Einstellung zu Unternehmen und deren Produkten entwickeln.

Die Lösung

In diesem Sinne möchte ich einen, aus zwei konstruktiven und leicht umzusetzenden Maßnahmen bestehenden, Gesetzesvorschlag anbringen, wie die Politik den Interessengruppen helfend unter die Arme greifen kann, indem Rahmenbedingungen für einen besseren, effektiveren, demokratischen Lobbyismus geschaffen werden:

  1. Schaffung von transparenten Räumen für den notwendigen Kontakt zwischen Interessensvertreter+innen und der Politik.
  2. Absicherung des rechtlich demokratischen Rahmens für den Kontakt, zur Gewährleistung maximaler Effektivität der lobbyistischen Tätigkeit.

Maßnahmen im Detail

Etwas ausführlicher nun einige Minimalanforderungen für die eben genannten Punkte:

Schaffung von transparenten Räumen für den notwendigen Kontakt zwischen Interessensvertreter+innen und der Politik

  • Kontakt von Politikern und Vertretern von Verbrauchern, Bürgern, Arbeitnehmern mit Lobbyisten müssen grundsätzlich öffentlich stattfinden.
  • Jegliche Treffen müssen, in Anlehnung an das Demonstrationsgesetz mindestens 48 Stunden vor dem Treffen zentral und leicht öffentlich einsehbar auf einer zentral hierfür eingerichteten Webseite angekündigt werden.
  • Die Ankündigungsmeldung muss mindestens enthalten: Das Thema des Treffens, die involvierten Personen, ihre Positionen und Funktionen in der jeweiligen Firma, Behörde, Ministerium und die Namen der begünstigten/verbundenen Unternehmen.
  • Die Treffen müssen in einem neutralen und öffentlich zugänglichen Raum stattfinden, der Platz für interessierte Personen bietet.
  • Alle Treffen müssen in ihrer Gesamtheit audiovisuell aufgezeichnet werden und die Aufnahme muss binnen fünf Stunden nach Beendigung des Treffens auf der zuvor genannten, öffentlich zugänglichen Webseite bereit gestellt werden, inklusive Maßnahmen zur Barrierefreiheit, wie einem vollständigen Gesprächsprotokoll.
  • Die Aufnahmen dürfen nicht gelöscht werden und müssen vollständig mit relevanten Metadaten versehen sein.
  • Deutlich erkennbare Hinweise auf künftige Treffen mit Lobbyisten und Links zur Aufzeichnung von vergangenen Treffen müssen auf der Webseite jedes Politikers und jeder Person im öffentlichen Dienst hinterlegt werden.
  • Politiker+innen und Mitarbeiter+innen des öffentlichen Dienstes, die aus dem Dienst ausscheiden, dürfen sich für die darauffolgenden 20 Jahre nicht als Lobbyist+innen betätigen.

Absicherung des rechtlich demokratischen Rahmens für den Kontakt zur Gewährleistung maximaler Effektivität der lobbyistischen Tätigkeit

  • Kontakt der oben genannten Personen und Gruppierungen außerhalb der beschriebenen Umgebung und Voraussetzungen wird unter Strafe gestellt.
  • Ein Treffen in einem nichtöffentlichen Kontext, bei dem geschäftliche Themen des Betätigungsbereiches jeglicher Person besprochen werden, wird als Straftat geahndet.
  • Verstößt ein+e Politiker+in, Verbraucher-, Bürger-, Arbeitnehmervertreter+in gegen die Auflage der Offenlegung eines Treffens, droht bei Schuldfeststellung durch eine Untersuchungsinstanz die sofortige Amtsenthebung und ein Berufsausübungsverbot, sowie die öffentliche Dokumentation des Vergehens im Internet (bevorzugt auf der Webseite für Lobbyistentreffen).
  • Verstößt ein+e Lobbyist+in gegen diese gesetzlichen Vorgaben, wird eine Gefängnisstrafe von mindestens sechs Monaten verhängt, mit darauf folgenden 18 Monaten Sozialstunden in Vollzeit bei Arbeit bei Mindestlohn. Eine Möglichkeit zur Strafumwandlung wird nicht gewährt. * Ebenso tritt ein sofortiges Berufs- und Kontaktverbot mit Personen in öffentlichen Ämtern ein.
  • Korrespondierend dazu tritt eine Pauschalstrafe für das beauftragende Unternehmen, die lobbyistische Organisation und alle verwandten und begünstigten Organisationen/Unternehmen in Kraft, die abhängig vom Jahresumsatz vor jeglichen Abzügen gestaffelt bemessen wird, nach dem Muster „höherer Jahresumsatz, höhere Pauschalstrafe“, aber mindestens 10%.

Ich freue mich über eine rege Diskussion zu diesem konservativen, geradezu zahmen Vorschlag. Ich denke es ist Zeit an die Lobbyist+innen und die sicherlich zu Unrecht des unsozialen Verhaltens bezichtigten Unternehmen zu denken und etwas für einen besseren Lobbyismus zu tun.

Bike re-build project, part 1

About two months ago I switched frames, taking the majority of components from my Canyon Inflite AL 9.0 cyclocross bike and moving them to a Litespeed T5G gravel cycling frame. Since then I’ve been enjoying riding the new bike madly and I’ve tried to sell the Canyon frame set online. Sadly, nobody was interested in it.

Having given this some thought and since I’ve been contemplating ways to use my car even less, I decided to build a new bike using the Inflite AL frame set.

Purpose

This new bike is going to be used as a commuting and shopping bicycle, to be used when riding downtown (literally, because I have to roll downhill and pedal uphill) and when I do my big weekly grocery shopping trip in the shops close by.

Since I don’t want this to become too nice of a target for thieves, it’s not going to be spec’d with expensive components. I’m trying to find a balance between fairly recent technology and reliable, fuss-free components, buying used parts whenever possible, to end up with a versatile bike.

Component choices

These are the basic ideas I’ve had:

  • Flat bar instead of a drop bar for riding position simplicity and easy installation of brakes, grips, and shifters.
  • A mountain bike 1× system. I’ve pieced together a SRAM NX Eagle 1×12 group that will have a 11-50 cassette in the back and likely a 32-tooth chainring in front.
  • Why such low gearing? Because we have a lot of hills here with ~ 12% incline, meaning a) I want to be able to cycle downtown and back up without ending up a sweaty mess, and b) when I have the dog/shopping trailer attached to the back axle (which by itself weighs 13 kg) I need to be able to make it up this kind of hill at all, even if I do end up a sweaty mess.
  • As for wheels, I might’ve gotten a good deal on a new DT Swiss P1800 SPLINE db23 wheel set. I’ll believe it when it’s here and once I’ve switched it from ThruAxle to classic quick release, hopefully with the adapters I still have from converting my CR1600 SPLINE db 23 from QR to TA.
  • Not sure which tyres I’m going to get, yet, but I want a road tyre with 35 mm – 37 mm width for comfort and grip. Sadly, most of the puncture-proof stuff Schwalbe offers has an ugly reflector strip on the side of the tyres.
  • Brake-wise, I’m looking at some variant of Shimano’s MTB post mount disc brakes. Everyone I spoke to tells me these are the most reliable brakes I can buy, requiring little bleeding over time. I know, I know, mixing components is a no-no for some purists but I don’t care.
  • Saddle and grips: For these I’m likely going to go with Ergon. For one because they’re a company from this region, secondly because I can get them easily, and thirdly because for what they cost, they’re very comfortable.
  • Fenders. Yes, fenders. This things will be ridden in sunshine and rain and I still have a fitted pair of fenders for the frame anyway.

Current state of things

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Potential problems

There’s really only one: the bottom bracket and crank set choice.
There are so many [dickquotes] standards [/dickquotes] out there, I’ve had a hard time wrapping my head around it when I built up the Litespeed frame. The Inflite AL frame has a PressFit 86 bottom bracket housing, meaning a width of 86.5 mm and a inner diameter of 41 mm. So far so good.
Currently in there is a Rotor 4130 PressFit BB30 bottom bracket that—of course—is not compatible with any of the BB30 crank sets SRAM offers. So far so bad.

What I ended up ordering for now is a SRAM NX Eagle crank set using their DUB “standard”, a matching SRAM bottom bracket, and a few spacers because the crank set is built for a 89 mm or 92 mm bottom bracket.
The big question here is not going to be whether it will fit but whether the chain line will work out, since I’m going to be using a MTB cassette on a road back wheel equipped with a Shimano 11-speed freewheel hub.

I wasn’t able to find any information about compatibility, just SRAM’s recommendation of a 49 mm chain line up front and the rough estimate that barring any changes, the chain line on the back will be 45.5 mm. So far so ARGH.

I’ll just have to put everything together and see if I get a straight chain line across the center of the cassette when I put everything together. If this doesn’t work, I’m going to have to replace the NX Eagle crank set with one of SRAM’s road bike crank sets, which are much more expensive and will also require the purchase of a smaller Direct Mount chain ring.

One of the things I enjoy about working remotely

One of the founders of the company I've been working for since late 2013 recently posted this article into our company chat:

10 years of remote working. This is what I have learned so far.
by Martín Pérez

For anyone considering working remotely or already doing so, it should be an interesting and potentially illuminating read. I've been thinking about this same topic a lot in recent months and I'm no stranger to the challenges of this kind of work style. The day after I read the article, however, I experienced once again one of the things that I love about working from home:

I had slept badly the night before, hardly getting any rest and felt mentally exhausted and slow. At some point, after realising that I had just looked up a word in a German–English dictionary that I had just written in an email moments before, I said to myself, "Fuck it!"  
So I closed down my computer (it was 14:00), put on some sports clothing, and did a 30-minute high intensity interval training. After that, properly physically exhausted, I took a shower, ate a light meal, prepared and drank a big mug of coffee, and had a coffee nap. This bit of self care then allowed me to continue work for the next four hours fully concentrated and focused.

The freedom to structure my work day how I need, taking into account my strengths, weaknesses, habits, and the simple fact that I'm human, is a massive advantage of working remotely in my book.

Reducing my utilization of Amazon products, step 3

After cancelling my Amazon Prime membership and making efforts not to shop on Amazon.de if at all possible, and having changed the way I handle Audible audiobooks, the last two pieces of the puzzle concerned my Kindle.

These two pieces for me are: 1. letting go of the Kindle and finding a different device/app to read ebooks and 2. finding a new source for ebooks in the future.

With the lessons I learned in dealing with Audible audiobooks and making them easier to use for me across all of my devices, getting Kindle ebooks into a state allowing me to untether from the Kindle itself was quite easy and a personal use backup of my entire library of Kindle ebooks was quickly set up.  

There are many good ways to read ebooks and my current choice is the Books app on iOS devices. I‘m happy with the reading experience and should I want an E Ink display again in the future, there are a good number of E Ink-based ePub format-compatible eReaders that are close enough in display resolution and hardware quality to the Kindle Paperwhite.

Obtaining ebooks is a different, less headache-inducing matter. Unlike audiobooks, where Amazon has a de facto monopoly with Audible, ebooks are regulated differently in Germany: we have a fixed book price that applies to (e)books, which mitigates competition based on price in the German market and prevents absolute market dominance from Amazon. With price differences not being a consideration, there's a wealth of places to buy ebooks from.  

There is a catch, though: outside of the Kindle store many publishers insist on ineffective and reader-hostile Adobe DRM. I'm going to try to favour those that either don‘t use DRM at all or simply add a watermark to ebooks. Still, Adobe DRM isn‘t more difficult to handle than Kindle DRM and not buying from Amazon is big enough of a benefit for me to tolerate Adobe DRM for a moment after purchase.

I‘ve already bought two ebooks in the online shop of my book retailer around the corner and getting them into Apples Books app was a breeze. I‘m going to sell my Kinde Paperwhite in the next few days.